Die 41. Konzertsaison als PDF

1. Konzert
Sonntag, 16. September 2001, 20 Uhr

SWR RADIO-SINFONIEORCHESTER STUTTGART
AKIKO SUWANAI, Violine Leitung: Sir Roger Norrington

Akiko Suwanai gewann 1990 den 1. Preis und alle Sonderpreise des Tschaikowsky-Wettbewerbs. Sie war die jüngste Preisträgerin in der Geschichte dieses Wettbewerbs, schlug danach alle Einladungen zu Konzerten und CD-Aufnahmen aus und studierte weiter in Japan, an der New Yorker Juilliard School und an der Berliner Hochschule für Musik bei Uwe Martin Haiberg. Heute spielt sie in der ganzen Welt und gilt in ihrer japanischen Heimat als absoluter Superstar. Das Prokofjew-Konzert spielt sie auf einer Violine von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1714 ("Dolphin" genannt), die ihr derzeit von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.
Sir Roger Norrington leitet das exzellente SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und dirigiert nach der Pause Schuberts Große C-Dur-Sinfonie, die auch im ersten Konzert im Palatin im März 1992 auf dem Programm stand.

 

2. Konzert
Montag, 1. Oktober 2001, 20 Uhr

ARTEMIS QUARTETT / PETERSEN QUARTETT



An diesem besonderen Konzertabend sind zwei international renommierte Streichquartette zu hören: das vielfach ausgezeichnete Petersen Quartett und das bei unseren Konzertbesuchern bestens bekannte und wegen seiner hinreißenden Interpretationen stets gefeierte Artemis Quartett. Das spannungsreiche Programm enthält Bartóks drittes Quartett, ein Meisterwerk, mit dem Bartók den Kammermusikpreis der Stadt Philadelphia erhielt, ferner ein Werk des von den Nazis verfolgten Komponisten Erwin Schulhoff und schließlich, im Zusammenspiel beider Quartette, Schostakowitschs kurzes Oktett op.11 und das wohl schönste Werk für diese Besetzung, Mendelssohns unvergleichliches Oktett op. 20.

 

3. Konzert
Donnerstag, 8. November 2001, 20 Uhr

LIEDERABEND CHRISTOPH PRÉGARDIEN
ANDREAS STAIER, Hammerflügel

Ein Liederabend mit dem herausragenden lyrischen Tenor Christoph Prégardien, einem der sensibelsten und kompetentesten Liedinterpreten, stand schon lange auf unserer Wunschliste. Prégardiens Aufnahmen des deutschen romantischen Lieds haben ihm viele hochkarätige Preise eingebracht. Wer ein Konzert mit Christoph Prégardien erlebt, hört das romantische Lied in einer sich stets am Text orientierenden Interpretation. Sein stilsicherer, ausgezeichneter Partner ist Andreas Staier, der ihn auf einem historischen Hammerflügel begleitet.

 

4. Konzert
Mittwoch, 12. Dezember 2001, 20 Uhr

PRAZÁK QUARTETT und JÖRG WIDMANN, Klarinette

Dieses Konzert bringt die Wiederbegegnung mit einem Quartett, das 1998 im Palatin gastierte und das unseren Besuchern durch seine ausgefeilten Interpretationen in Erinnerung sein dürfte. Neben Beethovens op. 18/6 steht das erste Streichquartett des tschechischen Komponisten Leos Janácek auf dem Programm. Die Dramaturgie dieses Werks bezieht sich auf Leo Tolstois Erzählung "Die Kreutzersonate", in der Beethovens berühmte Violinsonate in einem tödlich endenden Liebesdrama eine zentrale Rolle spielt. Zudem steht ein Juwel der Kammermusikliteratur, Mozarts Klarinettenquintett, auf dem Programm.

 

5. Konzert
Montag, 14. Januar 2002, 20 Uhr

BALTHASAR-NEUMANN-ENSEMBLE
DOROTHEE MIELDS Sopran DENIS LAKEY, Countertenor
Leitung: Daniel Sepec


Beim Gastspiel des Balthasar-Neumann-Ensembles werden neben Orchesterwerken des italienischen Barock kleine Opernszenen in Masken und Kostümen aufgeführt, u.a. aus Monteverdis "Ulisse". Die Solisten sind Dorothee Mields, Sopran, die vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit Gustav Leonhard, Thomas Hengelbrock und Philippe Herreweghe bekannt wurde, und Denis Lakey, Countertenor, der sowohl als Opernsänger wie auch als Solist große Erfolge feiern durfte.

Abendkasse/Vorverkauf: € 18 I.Kategorie, €15 II.Kategorie

 

6. Konzert
Donnerstag, 21. Februar 2002, 20 Uhr

OSTBOTTNISCHES KAMMERORCHESTER
MARKO YLÖNEN, Violoncello Leitung: Juha Kangas
- in Zusammenarbeit mit dem SWR -

"Märchenhaft. Es gilt von einem Ereignis zu berichten." So begann der Kritiker der Süddeutschen Zeitung seine Rezension über ein Konzert dieses Orchesters in München. Fono Forum attestierte dem Ensemble ein Niveau, "das kaum zu übertreffen ist: Lupenreine Intonation, spürbare Konzentration und Intensität lassen aufhorchen." Außer im Palatin gibt das Orchester u.a. auch ein Konzert in der Kölner Philharmonie. Das hochinteressante Programm wird vom SWR aufgezeichnet.
Marko Ylönen, der 1990 einen Preis beim Tschaikowsky-Wettbewerb erringen konnte und der 1996 den Concert Artist Guild Wettbewerb, New York, gewann, ist der Solist des Abends. Er spielt auf einem Goffriller-Cello.

Abendkasse/Vorverkauf: € 18 I.Kategorie, €15 II.Kategorie

 

7. Konzert
Dienstag, 19. März 2002, 20 Uhr

SWR SINFONIEORCHESTER BADEN-BADEN UND FREIBURG
Melanie Diener,Sopran Leitung: Michael Gielen

Konzerte mit Michael Gielen am Pult des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg haben immer eine besondere Programmatik. Diesmal stellt der Dirigent Alban Bergs Konzertarie "Der Wein" nach drei Gedichten von Charles Baudelaire, übersetzt von Stefan George, in den Mittelpunkt.
Melanie Diener, Sopran, singt das anspruchsvolle und komplex instrumentierte Werk. Weiter auf dem Programm stehen die "Manfred-Ouvertüre" und die "Rheinische" von Schumann mit den Instrumentalretuschen von Gustav Mahler.

Abendkasse/Vorverkauf: €20 I.Kategorie, €18 II.Kategorie

 

8. Konzert
Samstag, 20. April 2002, 20 Uhr

KLAVIERABEND KONSTANTIN LIFSCHITZ


Klavierabende des Ausnahmetalents Konstantin Lifschitz sind musikalische Ereignisse, die lange nachwirken. So hat uns sein reifes, programmatisch interessantes Recital bei den Schwetzinger Festspielen 2000 bestärkt, den 1976 in der Ukraine geborenen und heute am Comer See lebenden Künstler zu verpflichten. Er verfügt über eine reiche Klangpalette; in seinen tiefsinnigen Interpretationen Bachscher Werke, für die er 1995 den Echo Klassik Preis erhielt, zeigt er die immer seltener werdende Kunst des persönlichen Ausdrucks.

Abendkasse/Vorverkauf: € 15 I.Kategorie, €13 II.Kategorie

 

9. Konzert
Donnerstag, 2. Mai 2002, 20 Uhr

DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE BREMEN
PEKKA KUUSISTO, Violine Leitung: Hugh Wolff

Hugh Wolff, Chefdirigent des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt, leitet das Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Zunächst Assistent von M. Rostropowitsch, dirigierte er inzwi-schen alle bedeutenden Orchester der USA, Japans und Kanadas. Das hochinteressante Pro-gramm bringt neben der Haydn-Sinfonie Nr. 84 und Ravels "Ma mère l'oye" zwei ganz unter-schiedliche Werke für Violine und Orchester, Ravels berühmte "Tzigane" und das Joshua Bell gewidmete Stück "Air" des amerikanischen Komponisten Aaron Jay Kernis.
Pekka Kuusisto, ein junger, phänomenaler finnischer Geiger, ist der Solist des Abends. Er war der erste Finne, der 1995 den Sibelius-Preis gewinnen konnte. Vom Publikum wurde dieses Ereignis in der Finlandia-Halle so gefeiert, als habe das Land die Eishockey-Weltmeisterschaft gegen Russland gewonnen. Pekka Kuusisto spielt auf einer Stradivari aus dem Jahr 1702.

Abendkasse/Vorverkauf: € 18 I.Kategorie, €15 II.Kategorie

 

SONDERKONZERT IM MINNESÄNGERSAAL IM RAHMEN DER FESTVERANSTALTUNGEN "10 JAHRE PALATIN WIESLOCH":

Samstag, 13. April 2002, 20 Uhr

DUOABEND HEATHER COTTRELL, Violine BARBARA WITTER, Klavier

Abendkasse/Vorverkauf: € 10

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Achten Sie bitte auch auf die Ankündigungen in der lokalen Presse.

zuletzt aktualisiert
am
22.05.02
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