Die 42. Konzertsaison als PDF


1. Konzert
Dienstag, 10. September 2002, 20 Uhr


L'ORFEO BAROCKORCHESTER
ELIZABETH WALLFISCH, Violine
Leitung: MICHI GAIGG


Mit dem L'Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg gastiert im Palatin ein junges, 1995 gegründetes Spitzenensemble der Alten Musik. "Das Ensemble spielt mit Verve und Esprit und achtet zugleich auf einen differenzierten Klang. Interpretatorisches Selbstbewusstsein und Hingabe an die Musik stehen in einem optimalen Verhältnis." (Klassik heute, 1998) Die australische Geigerin Elizabeth Wallfisch, Solistin des Abends, gehört zu den herausragenden Interpreten virtuoser Barockmusik. Als Konzertmeisterin leitete sie weltweit die besten Barockensembles: Orchestra of the Age of Enlightenment (Schwetzinger Festspiele 2002), Hanover Band, Les Musiciens Du Louvre u. a.

 

2. Konzert
Sonntag, 20. Oktober 2002, 20 Uhr

WÜRTTEMBERGISCHES KAMMERORCHESTER HEILBRONN
CRISTINA MARTON, Klavier Leitung: RUBEN GAZARIAN

! Programmänderung !


Ruben Gazarian, 1972 in Eriwan (Armenien) geboren, ist der neue Leiter des Württembergischen Kammerorchesters, den wir in seiner ersten Spielzeit in einem Konzert vorstellen. Er studierte Geige und Dirigieren. Sein Abschlussexamen als Dirigent an der Musikhochschule Leipzig im Mai 1998 wurde mit der Höchstnote bewertet. Als Geiger ist er erfolgreich aufgetreten und gab Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester Moskau und vielen anderen Orchestern. Das Programm enthält Mozarts frühe Sinfonie KV 16 und eines seiner schönsten und tiefgründigsten Klavierkonzerte. Der Musikwissenschaftler Alfred Einstein schreibt in seinem berühmten Mozart-Buch: Dieses Konzert "steht in Mozarts Schaffen ebenso überraschend wie einzig da. Es ist eines der Werke Mozarts, in denen er ganz er selber ist und sein Publikum nicht mehr durch Gefälligkeit und Entgegenkommen zu gewinnen sucht, sondern durch Originalität und Kühnheit. Er hat es nie übertroffen." Zum Abschluss erklingt die sinfonische Dichtung "Verklärte Nacht" des jungen Schönberg, ein Streichsextett nach dem gleichnamigen Gedicht von Richard Dehmel, das der Komponist noch ganz im spätromantischen Geist unter dem Eindruck von Richard Wagners "Tristan" geschrieben hat. Solistin des Abends ist die rumänische Pianistin Cristina Marton. 1994 gewann sie den ersten Preis beim Artur-Schnabel-Wettbewerb in Berlin und den zweiten Preis beim Geza-Anda-Wettbewerb in Zürich. 1999 gelang ihr mit dem zweiten Preis beim Ersten Internationalen Martha-Argerich-Wettbewerb in Buenos-Aires der Durchbruch. Der enge Kontakt zu Martha Argerich führte sie nach Brüssel, wo sie derzeit lebt.

 

3. Konzert
Donnerstag, 7. November 2002, 20 Uhr


LANDESJUGENDORCHESTER BADEN-WÜRTTEMBERG
CLAUDIO BOHORQUEZ, Violoncello
SILKE BURTH, Sopran
Leitung: CHRISTOPH WYNEKEN


"30 Jahre Landesjugendorchester" - Bei dieser Herbsttournee werden zum festlichen Anlass viele ehemalige Mitglieder des Orchesters mitwirken, die heute bei verschiedenen Orchestern in herausragenden Positionen tätig sind. Nach dem Jubiläumskonzert in der Stuttgarter Liederhalle ist unser Konzert im Palatin das Abschlusskonzert der Herbstarbeitsphase. Claudio Bohorquez, Jahrgang 1976, ist Preisträger vieler Wettbewerbe: des Concertino Prag 1991, des Jugend-Tschaikowsky-Wettbewerbs Moskau 1994 und des Ersten Internationalen Pablo Casals Competition Kronberg 2000, verbunden mit dem Grand Prix und dem Sonderpreis für die beste Kam-mermusikinterpretation. Als Leihgabe erhielt er für zwei Jahre das Instrument von Pablo Casals. Neben den hochvirtuosen Rokoko-Variationen von Tschaikowsky steht zum ersten Mal eine Sinfonie von Gustav Mahler auf dem Programm eines Konzerts im Palatin. Silke Burth, Meisterschülerin von Beata Heuer-Christen, Freiburg, und Ruth Ziesak singt die Vokalpartie nach Texten aus der Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn".

 

4. Konzert
Sonntag, 8. Dezember 2002, 20 Uhr

PHILHARMONIA QUARTETT BERLIN
ALBRECHT MAYER, Oboe


Die vier Stimmführer des Berliner Philharmonischen Orchesters bilden ein Streichquartett mit besonders homogenem Klang. Nach einem Konzert in der Wigmore Hall, London, war auch Yehudi Menuhin begeistert: "I'd like to hear music always played as beautifully as you play". Zwei ihrer CDs bekamen den Deutschen Schallplattenpreis und den Echo-Klassik-Preis 2000. Albrecht Mayer, der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker, ist auch begeisterter Kammermusiker. Sein wandlungsfähiger Ton gibt seinen hochmusikalischen Interpretationen einen eigenen Reiz.

 

5. Konzert
Sonntag, 26. Januar 2003, 20 Uhr


KLAVIERABEND OLLI MUSTONEN


Die Anschlagskultur des jungen finnischen Pianisten Olli Mustonen ist phänomenal. Seine brillante Technik und seine mitreißenden Interpretationen fordern das Publikum heraus und faszinieren es zugleich. Die Originalität seines Klavierspiels basiert auf seiner Arbeit als Komponist und auf seiner Überzeugung, dass jede Aufführung die Frische einer Premiere haben sollte. Für seine Aufnahmen der Préludes von Alkan und Schostakowitsch erhielt er den Gramophone Award 1992. Konzertprogramme mit Mustonen sind Reisen in besondere musikalische Landschaften. So enthält sein Programm die wichtige Würdigung von Hindemith und Busoni, dem bedeutenden Pianis-ten und Spätromantiker, und Mustonens eigene Klavierbearbeitung von Prokofjews "Cinderella".

 

6. Konzert
Samstag, 22. Februar 2003, 20 Uhr


TRIO EX AEQUO

Das Trio ex aequo gilt als eines der besten deutschen Klaviertrios. Der Name des Ensembles ist Programm und Verpflichtung zugleich: Die Musiker sind alle hervorragende Solisten, verstehen sich aber als gleichberechtigte Partner im kammermusikalischen Zusammenspiel. Die Geigerin Antje Weithaas, der Cellist Wolfgang Schmidt und der Pianist Gerald Fauth sind Preisträger bedeutender Wettbewerbe und auch international als Solisten tätig. Das Programm enthält neben den Meisterwerken von Beethoven und Dvorák das Trio op.1 des jungen Komponisten Johannes Harneit, das beim Heidelberger Frühling 2002 vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.

 

7. Konzert
Sonntag, 23. März 2003, 20 Uhr


MINGUET QUARTETT


Das Minguet Quartett zählt zu den erfolgreichen jungen deutschen Streichquartetten. Der Name des Quartetts geht auf den spanischen Philosophen Pablo Minguet zurück, der sich im 18. Jahrhundert darum bemüht hat, dem breiten Volk den Zugang zu den Schönen Künsten zu ermöglichen. Die Mitglieder des Quartetts sind an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf tätig. Das Quartett gastiert 2002 an drei Abenden mit Streichquartetten von Mendelssohn, Brahms, Ravel und sechs Streichquartetten von Rihm (zu dessen 50. Geburtstag) bei den Schwetzinger Festspielen. Das Programm im Palatin enthält drei der schönsten Werke der Quartettliteratur.

 

8. Konzert
Mittwoch, 9. April 2003, 20 Uhr


SWR RADIO-SINFONIEORCHESTER STUTTGART
FRANK PETER ZIMMERMANN, Violine
Leitung: JUKKA PEKKA SARASTE

Der finnische Dirigent Jukka Pekka Saraste leitet das Konzert des SWR Radio-Sinfonieorchesters. Bekannt wurde Saraste durch seine langjährige hervorragende Arbeit mit dem finnischen Radio-Sinfonieorchester Helsinki, das durch seine regelmäßigen Konzertreisen nach Deutschland hier einen guten Ruf genießt. Beim Konzert im Palatin steht neben dem neuen Violinkonzert (2002) von Matthias Pintscher Mahlers neunte Sinfonie auf dem Programm. Es ist Mahlers letztes abgeschlossenes symphonisches Werk, dessen bewegendes Schlussadagio, erfüllt von Todesahnung und Resignation, zum Überzeugendsten gehört, was Mahler geschaffen hat. Solist des Abends ist der phänomenale Geiger Frank Peter Zimmermann, der sich vehement für die Kompositionen Pintschers einsetzt und dem Pintscher sein Konzert gewidmet hat.

 

9. Konzert
Samstag, 3. Mai 2003, 20 Uhr


DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE BREMEN
Wolfram Christ, Viola
Leitung: DANIEL HARDING


Der heute 25-jährige Daniel Harding gehört zu den besten einer neuen Dirigentengeneration. Sein kurzfristiges Einspringen bei den Berliner Festwochen 1996 für Claudio Abbado wurde von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen. 1996 war Harding der jüngste Dirigent in der Geschichte der BBC-Proms in der Londoner Albert Hall. Wolfram Christ ist der Solist im Konzert für Bratsche und Orchester von Béla Bartók. Bartók starb während der Arbeit an diesem Werk, sein Schüler Tibor Serly führte die Orchestrierung aus.


Sonderkonzert im Minnesängersaal des Palatin
Samstag, 26. April 2003, 20 Uhr

Duoabend
Teresa Kammerer, Violine
Carl Wolf, Klavier

Franz Schubert : Rondo A-Dur für Violine und Klavier D 438
Max Reger : Präludium und Fuge d-moll op. 117 Nr.6
Pablo de Sarasate : Carmen-Fantasie op.25
Johannes Brahms : Sonate Nr.1 G-Dur op.78

Die junge erfolgreiche Wieslocher Geigerin Teresa Kammerer stellen die Kunstfreunde Wiesloch in einem Kammerkonzert außerhalb des Abonnements vor. Ihre Ausbildung erhielt sie zunächst bei den Professoren Valery Gradow, Petru Munteanu und Ida Bieler. Zur Zeit studiert sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Stephan Picard in Berlin. Erste Bundespreise erhielt sie sowohl in der Kategorie „Violine solo“ als auch mit ihren Brüdern Benjamin und Matthias in der Kategorie „Klaviertrio“. Beim XII. Violinwettbewerb der Ibolyka-Gyarfas-Stiftung gewann sie 2002 einen wichtigen dritten Preis. Mehrfach wurde sie von den Berliner Philharmonikern als Aushilfe verpflichtet. Sie wurde aufgenommen in die Deutsche Stiftung Musikleben und sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Teresa Kammerer spielt eine Violine von Domenico Montagnana aus dem Jahre 1720, eine Leihgabe der Landessammlung Streichinstrumente Baden-Württemberg.
Carl Wolf erhält seine Ausbildung in der Solistenklasse von Krystian Zimerman in Basel. Mit elf Jahren gab er sein Orchester-Debut und konzertiert seitdem regelmäßig mit verschiedenen Orchestern in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Beim 52. Wettbewerb „Ferruccio Busoni“ erhielt er in Bozen den dritten Preis, wobei die ersten beiden Plätze nicht vergeben wurden. Seine besondere Liebe gilt der Kammermusik, die er in verschiedenen Formationen ausübt.

 

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zuletzt aktualisiert
am
15.04.03
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