23.09.03
Junges Deutsches Klangforum,
Leitung: Christoph Altstaedt
Jean-Effiam Bavouzet, Klavier
Karl Amadeus Hartmann
: Miserae (Sinf. Dichtung 1933-34)
Victor Ullmann
: Symphonie Nr. 2 D-Dur
Béla Bartók
: Klavierkonzert Nr. 3 (1945)
Hans Werner Henze
: Drei Orchesterstücke (1995) (nach
der
2. Klaviersonate von K.A.Hartmann
"27.April 1945")
Karl Amadeus Hartmann, der in München blieb, hat im Gedenken an
die ersten Deportationen jüdischen Mitbürger nach Dachau sein
Miserae geschrieben, seine 2. Klaviersonate schrieb
er aus Anlass der Befreiung von Dachau durch die Amerikaner.
Victor Ullmann, dessen Kompositionen erst in den letzten Jahren
gewürdigt werden, hat seine zweite Sinfonie im Lager in
Theresienstadt komponiert und Bartók schrieb sein letztes
Klavierkonzert im amerikanischen Exil, wo ihm eine angemessene
Anerkennung versagt blieb. Wir halten es für wichtig, in deutschen
Konzertsälen, auch in
Wiesloch, mit diesem Konzert der Opfer des Naziregimes zu gedenken und
ihre
Werke aufzuführen.
12.10.03
Nash Ensemble, London
Edvard
Grieg
: Andante con moto für Klaviertrio
Antonin Dvorák
: Klavierquartett Es-Dur op. 87
G.P.Bottesini
: Fantasia “La Sonnambula” f. Kontrabass
und
Klavier
Franz Schubert
: Klavierquintett op.114 D 667
„Forellenquintett“
13.11.03
Beaux Arts Trio
Robert Schumann
: Klaviertrio Nr.1
d-moll op.63
Lowell Liebermann
: Klaviertrio op.77 Nr.2
Franz Schubert
: Klaviertrio B-Dur D
898
05.12.03
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen,
Leitung: Ilan Volkov
Steven Isserlis, Violoncello
Chaya Czernowin
: Dam sheon hachal
(The hourglass bleeds
still)
Dimitrij Schostakowitsch
: Konzert für
Violoncello und
Orchester Nr.1 op.107
Franz Schubert
: Sinfonie Nr.3 D-Dur D
200
Steven Isserlis, der weltweit angesehene Cellist mit makelloser Technik
und unbändigem Gestaltungswillen ist der Interpret von
Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1.
Schuberts dritte Sinfonie, das Meisterwerk eines 18-jährigen,
beschließt diesen gehaltvollen
Konzertabend.
17.12.03
Klavierabend Grigory Sokolov
Programm steht noch nicht fest
(Beachten Sie die Veröffentlichung in den Abendprogrammen)
18.01.04
Armonico tributo, Wien ,
Leitung: Lorenz Duftschmid
Thos Renneberg, Rezitation
„Turcaria 1683“ :
Türken vor Wien
Werke von Johann Heinrich Schmelzer, Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann
Kaspar Kerll und Johann Joseph Fux.
“Mit Turcaria 1683 stellen wir Ihnen ein Programm mit krachenden
Battalias, nachdenklichen Lamentos und Hoftänzen voll eitler
Todesahnung vor“, so steht es im Programm des Wiener Ensembles für
Alte Musik. Es erwartet Sie ein Konzert im barocken „Alla Turca“-Stil
mit Werken von Schmelzer, Biber, Kerll und der „Musikalischen
Beschreibung
der Belagerung Wiens durch die Türken anno 1683“ von Johann Joseph
Fux. Dieser Abend kommt auf Vorschlag des SWR zustande, der das Konzert
aufzeichnet. Der Wiener Schauspieler Thos Renneberg wird mit
Rezitationen den Abend zu einem Gesamtkunstwerk machen.
01.02.04
Klavierabend Ragna Schirmer
Joseph Haydn
: Klaviersonate C-Dur
Hob.XVI:50 ,
Variationen f-moll Hob.XVII:6
John Corigliano
: Etude Fantasy
Frédéric
Chopin
: 12 Grandes
études op.10
21.03.04
Hagen Quartett, Salzburg
W.A. Mozart
: Streichquartett B-Dur
KV 589
Claude Debussy
: Streichquartett g-moll
op.10
Antonin Dvorák
: Streichquartett F-Dur
op.96
(Amerikanisches
Quartett)
03.05.04
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Adam Fischer
Oleg Maisenberg, Klavier
Leos Janacek
: Symphonische Dichtung
„Die Donau“
Edvard Grieg
: Klavierkonzert a-moll
op.16
Antonin Dvorak
: Sinfonie Nr.5 F-Dur
op.76
Oleg Maisenberg, geboren in Odessa, konzertierte von 1971 bis zu seiner
Übersiedlung 1981 nach Wien regelmäßig mit den Moskauer
Philharmonikern im Westen. Als Liedbegleiter von Robert Holl und als
Kammermusikpartner von Gidon Kremer gab er Konzerte auf
allen bedeutenden Konzertpodien. Regelmäßig war er Gast
bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, den
Wiener Festwochen, dem Edinburgh Festival, den Luzerner Festwochen und
den Berliner Festwochen. Von 1985 bis 1998 war er Professor an der
Stuttgarter Musikhochschule.
Das Programm enthält neben dem beliebten Grieg-Klavierkonzert
Dvoráks fünfte Sinfonie und die selten
aufgeführte sinfonische Dichtung „Die Donau“ von Leos
Janácek.
Alle Angaben ohne Gewähr. Achten Sie bitte
auch auf die Ankündigungen in der lokalen Presse.
zuletzt aktualisiert
am 10.05.03
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