KONZERTE DER SAISON 2004/2005 IM PALATIN WIESLOCH, Staufersaal Abonnementkonzerte der 44. Konzertreihe

Bitte beachten Sie die Änderungen des Konzertbeginns: Auf Anregung vieler Abonnenten haben wir den Beginn unserer Veranstaltungen an Samstagen und Sonntagen auf 19.30 Uhr vorverlegt. An allen anderen Wochentagen beginnen unsere Konzerte um 20 Uhr.

 

Freitag, 1. Oktober 2004, 20 Uhr
ENSEMBLE RESONANZ
MARIE-LUISE NEUNECKER, Horn
GUNNAR GUDBJÖRNSSON, Tenor
- in Zusammenarbeit mit dem SWR -


Henry Purcell: Chaconne
Benjamin Britten: Präludium und Fuge op.28
Benjamin Britten: Serenade für Tenor, Horn und Streicher op.31 Benjamin Britten: Les illumination für Tenor und Streicher
Arvo Pärt: Cantus in memory of Benjamin Britten


Das Eröffnungskonzert unserer Konzertreihe veranstalten wir gemeinsam mit dem SWR mit einem jungen Streicherensemble, das seit 1994 als selbstverwaltetes Orchester in flexiblen Besetzungen spielt. Als "Ensemble in Residence" setzte es in der Hamburger Musikhalle musikalische Glanzlichter. "Die innovativen Programmkonzepte des Ensembles sind vorbildlich", so heißt es in der Laudatio zur Verleihung des Würth-Preises 2002.
Solisten sind die renommierte Hornistin Marie-Luise Neunecker und der in Island
geborene Tenor Gunnar Gudbjörnsson, früheres Ensemblemitglied des Hessischen
Staatstheaters Wiesbaden, der Opéra de Lyon und der Deutschen Staatsoper Berlin.



Sonntag, 17. Oktober 2004, 19.30 Uhr
TALICH QUARTETT
KONSTANTIN LIFSCHITZ, Klavier


Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll op. 34
Antonín Dvorák: Klavierquintett A-Dur op. 81


Seit 1990 spielt das Talich Quartett in neuer Besetzung. Es erhielt für seine Dvorák-Einspielungen den französischen Kritikerpreis "Choc du monde de la musique". Gegründet wurde das Quartett vom Vater des heutigen Primarius Jan Talich. Der Name des Quartetts bezieht sich aber auf den Onkel des Quartettgründers, auf den berühmten Dirigenten der Tschechischen Philharmonie Vaclav Talich. Mit Konstantin Lifschitz, der im April 2002 im Palatin in einem denkwürdigen Klavierabend zu hören war, steht dem Quartett ein hochmusikalischer Partner zur Seite, um die beiden großen Klavierquintette, zwei Gipfelwerke der Kammermusik, zu interpretieren: Opus 34 von Brahms und Dvoráks melodienseliges Opus 81. Nach dem überwältigenden Erfolg im Münchner Herkulessaal dürfen wir uns auf diesen besonderen Kammermusikabend freuen.

 

Sonntag, 14. November 2004, 19.30 Uhr
SWR RADIO-SINFONIEORCHESTER STUTTGART
MOMO KODAMA, Klavier
Leitung: SIR ROGER NORRINGTON

Ludwig v. Beethoven:
Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 C-Dur op. 15
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur "Der Titan"


Konzerte mit dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart unter Sir Roger Norrington sind immer Höhepunkte in unseren Konzertreihen. Mit seiner stets neuen Sicht auf bekannte Werke überrascht Norrington die Zuhörer mit taufrischen Interpretationen. Dabei sind Phrasierung, Bogentechnik, vibratoloses Spiel und der Einsatz eng mensurierter Blechblasinstrumente Grundprinzipien seiner auf historischen Studien beruhenden Erkenntnisse. Die Musik erklingt wie neu geschaffen und so noch nicht gehört. Solistin in Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 ist die japanische Pianistin Momo Kodama.

 

Samstag, 18. Dezember 2004, 19.30 Uhr
SWR SINFONIEORCHESTER BADEN-BADEN UND FREIBURG
PIERRE-LAURENT AIMARD, Klavier
Leitung: SYLVAIN CAMBRELING

Ludwig v. Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 1 op. 138
Ludwig v. Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37
Igor Strawinsky: Movements für Klavier und Orchester
Igor Strawinsky: L'oiseau de feu (Feuervogel-Suite)


Im September 1998 eröffnete das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter seinem damals neuen Chefdirigenten Sylvain Cambreling unsere Konzertreihe mit glänzenden Interpretationen von Brahms' Doppelkonzert für Violine und Cello und seinen Haydn-Variationen. Wir freuen uns, dass das Orchester unter Cambrelings Leitung mit Pierre-Laurent Aimard, einem der bedeutendsten Pianisten seiner Generation, zu uns kommt. Neben Werken von Beethoven steht Strawinskys erfolgreichste Komposition, die Suite "Der Feuervogel", auf dem Programm, eine glänzend orchestrierte, sich unmittelbar mitteilende Musik.

 

Freitag, 14. Januar 2005, 20 Uhr
BUNDESJUGENDORCHESTER
JENS PETER MAINTZ, Violoncello
Leitung: CARL ST. CLAIR

Leonard Bernstein: Slava
Richard Danielpour: Konzert für Violoncello und Orchester
Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100


Nach einer Pause von vier Jahren gibt das von unserem Publikum besonders geschätzte Bundesjugendorchester wieder ein Konzert im Palatin. Diesmal wird es geleitet vom amerikanischen Dirigenten Carl St. Clair, der uns mit zwei Werken seiner Heimat, Leonard Bernsteins "Slava" und dem Cellokonzert von Richard Danielpour, bekannt macht. Solist ist Jens Peter Maintz, der das Werk schon mit dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin erfolgreich aufgeführt hat. Zum Abschluss erklingt die 1944 entstandene 5. Sinfonie von Sergej Prokofjew.

 

Sonntag, 13. Februar 2005, 19.30 Uhr
LIEDERABEND SIBYLLA RUBENS, Sopran
IRWIN GAGE, Klavier


Henry Purcell: Drei Lieder aus Harmonia Sacra I + IV und Oedipus
Franz Schubert: Lieder D 830, 833, 837, 838, 839 W.
Amadeus Mozart: Ausgewählte Lieder
Johannes Brahms: Ausgewählte Lieder


Sibylla Rubens war im Januar 2001 mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter Thomas Hengelbrock zu Gast im Wieslocher Palatin. Ihre natürliche Ausstrahlung und ihre warm temperierte, einfühlsame Sopranstimme werden uns bei einem Liederabend bezaubern, dessen Bogen sich von Henry Purcell über Wolfgang Amadeus Mozart bis zu Johannes Brahms spannt. Seit ihrem vielbejubelten gemeinsamen Liederabend 1999 bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen ist Irwin Gage ihr bevorzugter Partner am Klavier, so bei Rezitals in Barcelona, Zürich, Amsterdam, Wien, Graz und bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Irwin Gage, in den USA geboren, hat sich wie kaum ein anderer Pianist in die Lyrik deutscher Sprache eingearbeitet und als Liedbegleiter weltweit mit Sängerpersönlichkeiten zusammengearbeitet wie Arleen Auger, Dietrich Fischer-Dieskau, Gundula Janowitz, Lucia Popp. Sein besonderes Interesse gilt der Zusammenarbeit mit jungen Sängern wie Dietrich Henschel, Matthias Goerne, Christine Schäfer und Christiane Oelze. Irwin Gage lehrt an den Musikhochschulen Zürich und Saarbrücken.

 

Sonntag, 6. März 2005, 19.30 Uhr
DUOABEND
STEVEN ISSERLIS, Violoncello
CONNIE SHIH, Klavier




Mendelssohn: Variations Concertantes op.17
Bloch: Suite "From Jewish Life"
Martinu: Sonate Nr.1
Prokofiev: Sonate
Rossini: Variationen über "Une Larme"

Nach seiner phänomenalen Interpretation von Schostakowitschs Cellokonzert Nr.1 in der zu Ende gegangenen Saison haben wir uns entschlossen, mit dem englischen Cellisten Steven Isserlis und seiner Klavierpartnerin Connie Shih einen Duoabend zu veranstalten.

 

Sonntag, 10. April 2005, 19.30 Uhr
HEINE QUARTETT, Düsseldorf

Joseph Haydn: Streichquartett d-Moll op. 76/2
Leos Janácek: Streichquartett Nr.2 "Intime Briefe"
Johannes Brahms: Streichquartett a-Moll op. 51/2


Die Mitglieder des neu gegründeten Heine Quartetts, Ida Bieler, Ulrich Gröner, Matthias Buchholz und Christoph Richter sind erfahrene Kammermusiker, die sich neu zu einem Quartett formiert haben. Die Primaria des Quartetts, Ida Bieler, war lange Zeit Geigerin des Melos Quartetts und ist in Wiesloch durch mehrere Konzerte bestens bekannt. Auf dem Programm stehen neben Haydns op. 76/2 und Brahms' op. 51/2 Janáceks autobiographisch bedeutendes zweites Streichquartett "Intime Briefe".

 

Sonntag, 24. April 2005, 19.30 Uhr
KLAVIERABEND ANATOL UGORSKI

Frédéric Chopin:
Barcarolle Fis-Dur op. 60
Vier Mazurkas op. 17
Andante spianato et Grande Polonaise brillante Es-Dur op. 22
Polonaise As-Dur op. 53
Alexander Skrjabin: Sonate Nr. 5 Fis-Dur op. 53
Robert Schumann:
Carnaval - Scènes mignonnes sur quatre notes - op. 9


Anatol Ugorski, 1942 in Leningrad geboren, setzt unsere Reihe bedeutender Pianisten fort. Schon während seiner Studienzeit am Konservatorium seiner Heimatstadt war sein Ruf als ausgezeichneter Pianist Legende. Öffentliche Auftritte wurden ihm jedoch immer wieder durch die Politik erschwert. Dennoch waren seine Konzerte immer ausverkauft. Antisemitische Angriffe auf seine Familie veranlassten den Künstler, der inzwischen als Lehrer am Konservatorium in Leningrad unterrichtete, zur Flucht nach London. Inzwischen hat Ugorski auf allen großen Konzertpodien der Welt konzertiert. Zahlreiche CDs dokumentieren seinen künstlerischen Rang. Ugorski ist ein Pianist, der mit Charme, Witz, Ironie und glänzenden interpretatorischen Einfällen sein Publikum verzaubert. Seine Klavierabende haben den Rang des Einmaligen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Achten Sie bitte auch auf die Ankündigungen in der lokalen Presse.

zuletzt aktualisiert
am
12.11.04
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