KONZERTE DER SAISON 2005/2006 IM PALATIN WIESLOCH, Staufersaal Abonnementkonzerte der 45. Konzertreihe

                      Die 45. Konzertsaison als PDF


Bitte beachten Sie die Änderungen des Konzertbeginns: Auf Anregung vieler Abonnenten haben wir den Beginn unserer Veranstaltungen an Samstagen und Sonntagen auf 19.30 Uhr vorverlegt. An allen anderen Wochentagen beginnen unsere Konzerte um 20 Uhr.

 
 

Samstag, 24. September 2005, 19.30 Uhr

OSTROBOTHNIAN CHAMBER ORCHESTRA
ISABELLE FAUST, Violine
Leitung: JUHA KANGAS
- in Zusammenarbeit mit dem SWR -

Edvard Grieg                       Aus Holbergs Zeit
                                        - Suite im alten Stil op. 40 -
Karl Amadeus Hartmann       Concerto funebre
Erkki-Sven Tüür                   Insula deserta
Jan Sibelius                        Rakastava op. 14
Pehr Henrik Nordgren           Spielmannsportraits op. 26


Wir eröffnen unsere Konzertreihe mit dem Ostrobothnian Chamber Orchestra unter der Leitung seines Gründers Juha Kangas. Bei seinem ersten Auftritt im Palatin im Februar 2002 hat uns die Intensität des Spiels, die fabelhafte Intonation und die Musizierhaltung der aus dem hohen Norden kommenden Musiker beeindruckt. Isabelle Faust, an deren wunderbare Interpretation des 2. Bartókkonzerts sich viele Konzertbesucher sicher noch erinnern, wird anlässlich des 100. Geburtstages von Karl Amadeus Hartmann dessen tiefsinniges Concerto funebre spielen, eine ergreifende "Musik der Trauer", die sich gegen die Kriegsbegeisterung nach der Machtergreifung richtete. Nach ihrer Uraufführung 1940 wurde dem Münchner Komponisten Schreibverbot auferlegt.


Dienstag, 11. Oktober 2005, 20.00 Uhr

KLAVIERABEND
GRIGORY SOKOLOV

(Das Programm des Abends liegt noch nicht vor)


Grigory Sokolov, der tiefgründige, publikumsscheue Pianist, besitzt, 40 Jahre nachdem er als 16-Jähriger den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Klavierwettbewerb gewonnen hatte, einen fast mythischen Status bei den Musikliebhabern und Klavierfreunden in der ganzen Welt. Immer wieder beeindruckt sein enormes Repertoire und seine große musikalische Kraft.

Zwei Jahre nach seinem Konzertabend im Palatin wird er uns wiederum einen Blick auf seine Sichtweise und seine Interpretation bedeutender Klavierwerke gewähren.

Das Programm liegt noch nicht vor, wird aber im Abendprogramm des ersten Abonnementkonzerts bekanntgegeben.


Donnerstag, 17. November 2005, 20.00 Uhr

DIE DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE BREMEN
ELISABETH LEONSKAJA, Klavier
Leitung: SALVADOR MAS CONDE

ETA Hoffmann                           Sinfonie Es-Dur
Felix Mendelssohn Bartholdy        Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 40
Felix Mendelssohn Bartholdy        Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25
Wolfgang Amadeus Mozart          Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504                                                        ("Prager")

Zu ihrem sechzigsten Geburtstag hat sich die aus Tiflis stammende und heute in Wien lebende Pianistin selbst die Konzerte ausgewählt, die sie bei ihrer Tournee mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen spielen möchte. Es sind die beiden Klavierkonzerte Mendelssohns, zwei sehr selten zusammen aufgeführte, ganz gegensätzliche Werke des jungen Komponisten. Salvador Mas Conde dirigiert zu Beginn die einzige Sinfonie des auf vielen Gebieten tätigen Genies ETA Hoffmann, und zum Abschluss des Konzerts erklingt Mozarts berühmte Prager Sinfonie.


Samstag, 17. Dezember 2005, 19.30 Uhr

CUARTETO CASALS 
THOMAS RIEBL, Bratsche


Wolfgang Amadeus Mozart       Streichquartett B-Dur KV 458                                                         ("Jagdquartett")
Claude Debussy                      Streichquartett g-Moll op. 10
Wolfgang Amadeus Mozart       Streichquintett g-Moll KV 516


Seit seiner Gründung 1997 gilt das Cuarteto Casals als eines der besten jungen Streichquartette. Nach Abschluss ihrer Studien in Madrid wurden die Musiker von Walter Levin (LaSalle Quartet), von Rainer Schmidt (Hagen Quartett) und vom Alban Berg Quartett betreut. Der internationale Durchbruch gelang ihnen nach dem Gewinn des 1. Preises beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in London im Jahr 2000. Seitdem sind die Künstler regelmäßig auf den großen Konzertpodien (Wigmore Hall London, Lincoln Center New York, Concertgebouw Amsterdam, Berliner Philharmonie) zu Gast. In Mozarts Streichquintett wirkt Thomas Riebl mit, der kammermusikerfahrene Bratschist des Wiener Streichsextetts.


Freitag, 13. Januar 2006, 20.00 Uhr

BUNDESJUGENDORCHESTER
ARTEMIS QUARTETT
Leitung: GABRIEL FELTZ


Richard Strauss                   Tod und Verklärung op. 24

Arnold Schönberg                 Konzert für Streichquartett und                                                     Orchester  nach G.F. Händels Concerto                                         grosso op. 6 Nr. 7
Ludwig van Beethoven         Große Fuge op. 133 für Streichquartett
Ludwig van Beethoven         Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67


Das überwältigend intensive Spiel dieses jungen Eliteorchesters zieht unser Publikum immer wieder in seinen Bann. Diesmal steht ein so populäres Werk wie Beethovens „Fünfte“ auf dem Programm, und wir können sicher sein: wir werden eine besondere Interpretation hören. In seinem Konzert für Streichquartett von 1933 hat Schönberg ein Concerto grosso von G. F. Händel bearbeitet und ihm eine für Schönbergs Zeit typische größere Klangfülle gegeben, ohne den Concerto-grosso-Stil zu verändern. Das renommierte Artemis Quartett ist dabei zu hören.


Samstag, 4. Februar 2006, 19.30 Uhr

GEWANDHAUS QUARTETT Leipzig
RAGNA SCHIRMER, Klavier


Wolfgang Amadeus Mozart     Streichquartett D-Dur KV 575            

Ludwig v. Beethoven             Streichquartett f-Moll op. 95
Robert Schumann                  Klavierquintett Es-Dur op. 44


Das Gewandhaus Quartett, bestehend aus den Stimmführern des berühmten Gewandhausorchesters, gibt es seit 1838. Die heutige Besetzung hat eine vielfach ausgezeichnete Einspielung aller Beethoven-Quartette vorgelegt. Unser Konzert bringt neben Streichquartetten von Mozart und Beethoven das Klavierquintett von Robert Schumann mit der Pianistin Ragna Schirmer. Die Mannheimer Professorin arbeitet schon seit vielen Jahren mit dem Gewandhaus Quartett erfolgreich zusammen. Nach dem  Klavierabend, den sie im Palatin vor zwei Jahren im Rahmen der 43. Konzertreihe gab, ist sie uns in bester Erinnerung.


Sonntag, 5. März 2006, 19.30 Uhr

SWR SINFONIEORCHESTER
BADEN-BADEN UND FREIBURG
LEONIDAS KAVAKOS, Violine
Leitung: THOMAS DAUSGAARD


Carl Nielsen                       Konzert für Violine und Orchester  op. 33
Dmitri Schostakowitsch        Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93


Immer wieder sind die Gastspiele der SWR Sinfonieorchester Höhepunkte unserer Konzertreihen. Diesmal kommt der in Deutschland zunehmend hoch geschätzte griechische Weltklassegeiger Leonidas Kavakos zu uns. Er spielt das Violinkonzert von Carl Nielsen, ein Werk, das selten auf den Programmen steht, aber eine Fülle schönster Musik enthält. Leonidas Kavakos hat in den letzten Jahren CDs vorgelegt, die seine technische Vollkommenheit und seine hohe Musikalität dokumentieren. Thomas Dausgaard, Chefdirigent des Dänischen
Nationalorchesters und des Schwedischen Kammerorchesters, leitet unser Konzert mit dem SWR  Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg.



Samstag, 25. März  2006, 19.30 Uhr

TALICH QUARTETT, Prag
JOSEF KLUSON, Bratsche


Josef Suk                     Meditation über den St.-Wenzels-Choral

Johannes Brahms          Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111
Antonín Dvorák             Streichquintett Es-Dur op. 97


Nach dem Konzert des Talich Quartetts in der vergangenen Saison war es unser Wunsch, diese großartigen Musiker wieder zu hören. Bei unserem Konzertabend stehen zwei Perlen der Kammermusik auf dem Programm: das Streichquintett op. 111 von Johannes Brahms und das Streichquintett op. 97 von Antonín Dvorák. Wir dürfen eine sicher authentische Interpretation erwarten, ist doch der Partner des Quartetts, Josef Kluson, Bratschist des hochgeschätzten Prazák Quartetts.



Dienstag, 25. April  2006, 20.00 Uhr

DUOABEND
DANJULO ISHIZAKA, Violoncello
MARTIN HELMCHEN, Klavier


Ludwig van Beethoven          Sonate für Klavier und Violoncello D-Dur                                          op. 102 Nr. 2
Johannes Brahms                 Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur                                          op. 99
Zoltán Kodály                      Sonate für Violoncello solo op. 8
                                         und ein weiteres Werk für Klavier solo


Danjulo Ishizaka, 1979 geboren als Sohn deutsch-japanischer

Eltern, gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Cellisten. Mit 22 Jahren erhielt er 2001 den ersten Preis beim ARD-Wettbewerb in München. Bis 2004 war er Schüler des allzu früh verstorbenen Boris Pergamenschikow. Die Kronberg Academy stellt ihm das Stradivari-Cello seines verstorbenen Lehrers zur Verfügung.

Auch Martin Helmchen, Jahrgang 1982, feierte 2001 seinen internationalen Durchbruch mit dem Gewinn des renommierten Clara-Haskil-Wettbewerbs. Neben seiner solistischen Tätigkeit gilt seine Leidenschaft der Kammermusik, die er mit seinen Freunden Claudio Bohorquez und Danjulo Ishizaka teilt.



Alle Angaben ohne Gewähr. Achten Sie bitte auch auf die Ankündigungen in der lokalen Presse.

zuletzt aktualisiert
am
29.04.05
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