KONZERTE DER SAISON 2006/2007 IM PALATIN WIESLOCH, Staufersaal Abonnementkonzerte der 46. Konzertreihe

  Die 46. Konzertsaison als PDF


Bitte beachten Sie die Änderungen des Konzertbeginns: Auf Anregung vieler Abonnenten haben wir den Beginn unserer Veranstaltungen an Samstagen und Sonntagen auf 19.30 Uhr vorverlegt. An allen anderen Wochentagen beginnen unsere Konzerte um 20 Uhr.

 

Sonntag, 24. September 2006, 19.30 Uhr

EUROPEAN UNION BAROQUE ORCHESTRA (EUBO)
LIDEWIJ VAN DER VOORT, Violine
CHRISTOPHE COIN, Violoncello
Leitung: CHRISTOPHE COIN


Pietro Locatelli                Introduzione teatrale op. 4 Nr. 3
Antonio Vivaldi                Cellokonzert g-Moll RV 417   
Pietro Locatelli                Il pianto d'Arianna
                                    (Concerto grosso für Violine und Streicher E-Dur op. 7 Nr. 6)
Giuseppe C. dall'Abaco     Concerto a piu instrumenti D-Dur op. 5 Nr. 6
Pieter Hellendaal             Concerto grosso g-Moll op. 3 Nr. 1
Francesco S. Geminiani     Concerto n. Corelli d-Moll op. 5/12

Wir eröffnen unsere Konzertreihe mit dem renommierten, international besetzten European Union Baroque Orchestra (EUBO) aus England. Das Programm des Abends steht unter dem Motto „Crossing Borders“ und zeigt die grenzüberschreitende Verbreitung des barocken Instrumentalstils in Europa. Der Solist und Dirigent des Abends ist der französische Musiker Christophe Coin, ein ausgewiesener Kenner der Barockmusik, dessen Einspielungen mit L’Ensemble Baroque de Limoges hohe Anerkennung fanden. Er ist darüber hinaus Mitglied des Quatuor mosaiques, das vor allem die Quartette Haydns und Mozarts in exemplarischen Einspielungen vorlegte.
      


Sonntag, 22. Oktober 2006, 19.30 Uhr

KLAVIERABEND
JEAN-EFFLAM BAVOUZET


Ludwig v. Beethoven        Sonate e-Moll op. 90
Ludwig v. Beethoven        Sonate A-Dur op. 101
Claude Debussy               Préludes. Premier livre

In Frankreich ist Jean-Efflam Bavouzet einer der bekanntesten Pianisten seiner Generation. Konzerte mit dem Orchestre de Paris unter Pierre Boulez und dem London Philharmonic unter Sinaisky förderten seine bemerkenwerte Karriere. Er verzaubert sein Publikum durch lebendiges, elegantes, dynamisches und poetisches Spiel. Unvergessen ist seine Interpretation des dritten Klavierkonzerts von Béla Bartók im September 2003 im Wieslocher Palatin. Seine Haydn-Aufnahme gewann den "Choc du Monde de la Musique" und wurde als „eine der besten 150 Klavieraufnahmen der Geschichte“ bezeichnet, seine Einspielung des Klavierwerks von Ravel erhielt die Auszeichnung „Diapason d’or“. Das British music.web schreibt: „Bavouzet spielt mit einer bemerkenswerten Autorität, expressiven Stärke und unverfälschtem Glanz.... wundervoll bis superb“.



Mittwoch, 15. November 2006, 20.00 Uhr

RADIO-SINFONIEORCHESTER STUTTGART DES SWR
JULIA FISCHER, Violine
Leitung: YAKOV KREIZBERG


D. Schostakowitsch        Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 99
Antonín Dvorák              Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Die Gastspiele der SWR-Orchester sind immer Höhepunkte unserer Konzertreihen. Diesmal spielt das Stuttgarter Spitzenorchester unter der Leitung von Yakov Kreizberg. Der in St. Petersburg geborene amerikanische Dirigent ist weltweit tätig und sowohl als Konzert- wie als Operndirigent gefragt. Bis 2001 war er Chefdirigent der Komischen Oper Berlin. 2004 dirigierte er bei den Bregenzer Festspielen, 2006 wird er Macbeth am Royal Opera House  aufführen. Mit Julia Fischer, der Solistin des Abends, verbindet ihn eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die auch auf CDs dokumentiert ist. Erst 22 Jahre alt, hat die Münchnerin mit praktisch allen namhaften Orchestern konzertiert. Die Presse schreibt: „Schlackenlos spielt Julia Fischer, frei und hoch über jedem technischen Zweifel. Dieses Können, diese Kraft, verbunden mit der klugen Gelassenheit, mit der die junge Geigerin ihre Partien gestaltet, sind beeindruckend.“ (FAZ)



Mittwoch, 29. November 2006, 20.00 Uhr

BEAUX ARTS TRIO
Menahem Pressler, Klavier
Daniel Hope, Violine
Antonio Meneses, Violoncello

D. Schostakowitsch    Klaviertrio Nr. 1 C-Dur op. 8
Maurice Ravel            Klaviertrio a-Moll
Antonín Dvorák          Klaviertrio f-Moll op. 65

Mit großen Erwartungen sehen wir diesem Konzert entgegen, gehören doch Menahem Pressler und seine beiden Partner zu den bedeutendsten Musikern der Musikwelt. Die unvergleichlichen Interpretationen der Künstler bei ihrem Konzert im Palatin im November 2003 sind uns in bester Erinnerung. Daniel Hope wurde 2004 mit dem Echo-Klassik-Preis und dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet.



Samstag, 16. Dezember 2006, 19.30 Uhr

HEINE QUARTETT Düsseldorf
XENIA JANKOVIC, Violoncello


Robert Schumann    Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 41
Aribert Reimann      Adagio    
                            (zum Andenken an R. Schumann) 
Franz Schubert        Streichquintett C-Dur D 956    

Das uns von einem früheren Konzert her bekannte Heine Quartett hat sich schnell international etablieren können: die Guildhall School of Music and Drama, London, ernannte das Quartett zum „Associate String Quartet“ 2006. In der Wigmore Hall London wird das Quartett in der Saison 2006/2007 sämtliche Streichquartette von Robert Schumann aufführen. Partnerin des Quartetts beim Streichquintett von Franz Schubert ist in unserem Konzert die renommierte Cellistin Xenia Jankovic.
Als musikalische Verneigung vor Schumann komponierte Reimann das Streichquartett Adagio, das durch das Heine Quartett zur Uraufführung gebracht wurde. Grundlage des Adagio sind die beiden von Robert Schumann in Endenich harmonisierten Choräle ‚Wenn mein Stündlein vorhanden ist’ und ‚Stärk uns Mittler, dein sind wir’
.




Freitag, 26. Januar 2007, 20.00 Uhr

HAGEN QUARTETT Salzburg


Heinrich Isaac             Aus Choralis Constantinus:
                                "In Annunciatione Beatae Mariae  Virginis"
György Kurtág             12 Mikroludien op. 13
Heinrich Isaac             Aus Choralis Constantinus:
                                "In festo Corporis Christi"
D. Schostakowitsch      Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73
Antonín Dvorák            Streichquartett G-Dur op. 106

Gespielt von einem der besten Streichquartette unserer Zeit, wird an diesem Konzertabend die Gegenüberstellung vorbarocker Musik von Heinrich Isaac mit den kurzen Mikroludien des ungarischen Komponisten György Kurtág ein besonderes Erlebnis werden. Die vier Musiker überzeugen ihre Zuhörer immer wieder durch perfekte Intonation und die Intelligenz ihres Spiels. Nach 1996 (damals mit Streichquintetten von Mozart und Brahms und mit Gérard Causée als Partner) und 2004 gibt das Hagen Quartett das dritte Konzert in Wiesloch.



Donnerstag, 15. Februar 2007, 20 Uhr

DIE DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE BREMEN
Leitung: TON KOOPMAN

Jean-Féry Rebel          Suite "Les éléments"
Wolfgang A. Mozart     Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 ("Pariser Sinfonie")
J.-Philippe Rameau      Concert "Les Indes galantes" (Orchestersuite)

Der holländische Dirigent, Organist und Cembalist gehört zu den vielseitigsten und beeindruckendsten Musikern unserer Zeit. Zwischen 1994 und 2004 hat er mit seinem Amsterdam Baroque Orchestra und seinem Amsterdam Baroque Choir sämtliche Kantaten von J. S. Bach aufgenommen. Er war Gastdirigent zahlreicher renommierter Orchester in Europa, USA und Japan. Seine Diskagraphie umfasst mehr als 150 Schallplatten und CDs. Die auch in barocker Spielweise erfahrene Bremer Kammerphilharmonie, die in Wiesloch schon viele beeindruckende Abende gestaltet hat, ist für dieses spannende Programm ein verlässlicher Partner.            



Sonntag, 18. März 2007, 19.30 Uhr

KLAVIERABEND
STEPHEN HOUGH, London


F. Mendelssohn B.        Variations sérieuses op. 54
A. Webern                   Variationen op. 27  (1935/36)
L. v. Beethoveen          Sonate c-Moll op. 111

***

C. M. v. Weber              Aufforderung zum Tanz
F. Chopin                      Walzer cis-Moll op.64  Nr. 2
F. Chopin                      Valse brillante
As-Dur  op. 34  Nr. 1
C. Saint-Saens               Valse nonchalante
E. Chabrier                    Feuille d´Album (Valse)
C. Debussy                    La plus que lente
F. Liszt                         Valse oubliée  Nr. 1 Fis-Dur
F. Liszt                         Mephisto-Walzer  Nr. 1


Der 1961 geborene Stephen Hough ist ein vor allem in England, Frankreich, in den Niederlanden und in den USA hoch geschätzter Pianist, der schon 1983  den ersten Preis beim International Naumburg Piano Competition in New York gewann. Von der Kritik wird neben der Brillanz und Eleganz seines Spiels besonders sein Einsatz für Werke abseits des gängigen Repertoires geschätzt. Regelmäßig gibt er Recitals bei Internationalen Festivals. 2006 wird er u.a. einen Klavierabend bei den Salzburger Festspielen geben, wo er schon 1997 und 2000 zu Gast war. Hough hat sich nicht nur als Pianist, sondern auch als Komponist und Musikschriftsteller einen Namen gemacht. Viele seiner CD-Booklets hat er selbst verfasst, um den Hörern die aus seiner Sicht wichtigen interpretatorischen Gesichtspunkte mitzuteilen. Über dreißíg von ihm eingespielte CDs liegen vor, viele davon erhielten internationale Preise. Zu Stephen Houghs Kammermusikpartnern zählen u.a. Stephen Isserlis, Joshua Bell, Tabea Zimmermann, das Emerson und das Juilliard Quartet.



Samstag, 12. Mai 2007, 19.30 Uhr

SWR SINFONIEORCHESTER BADEN-BADEN UND FREIBURG
ANDRAS SCHIFF, Klavier
Leitung: HEINZ HOLLIGER

Robert Schumann    Manfred-Ouvertüre op. 115
Sándor Veress        Konzert für Klavier und Streicher
Robert Schumann    Klavierkonzert a-Moll op. 54
Béla Bartók            Tanzsuite Sz 77

Zum dritten Mal ist Andras Schiff bei unseren Konzerten zu Gast. 1982 interpretierte der damals 29jährige Pianist zusammen mit dem Württembergischen Kammerorchester unter Jörg Faerber Mozarts Klavierkonzert B-Dur KV 456, 1986 gab er ein Recital und spielte neben Schubert und Scarlatti auch dreizehn Miniaturen aus dem Klavierzyklus „Játékok“ (Spiele) seines damals 60jährigen Landsmanns György Kurtág. Bei unserem Konzert des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg steht neben dem berühmten Schumann-Konzert ebenfalls ein Werk eines ungarischen Komponisten auf dem Programm, das Klavierkonzert von Sándor Veress, dessen 100. Geburtstag die Musikwelt in diesem Jahr begeht. 1954 wurde es vom SWR-Orchester in Baden-Baden uraufgeführt. Sándor Veress selbst spielte den Solopart, der Basler Dirigent Paul Sacher hatte die Leitung. Unser Konzert leitet Heinz Holliger, der große Schweizer Komponist und Dirigent.




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zuletzt aktualisiert
am
09.08.06
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