Die Durchführung der geplanten Veranstaltungen steht unter dem Vorbehalt der jeweils geltenden Corona-Verordnung. Geplant ist jeweils eine "Früh-" und eine "Spätvorstellung". Die Konzerte finden ohne Pause mit einer Dauer von ca. 60 bis 70 Minuten statt. Der Konzertbesuch ist nur nach vorheriger Anmeldung unter Angabe der Kontakt-Informationen möglich. Es gibt keine Abendkasse. 

Abonnementkonzerte der Saison 2020/21

60 Jahre - Jubiläumssaison

! abgesagt !
8. Konzerttermin

Freitag 16. April 2021

16:30 Uhr | 20:00 Uhr

Humboldt Klavierquartett

Anthea Kreston Violine

Volker Jacobsen Viola

Jason Duckles Violoncello

Markus Becker Klavier 

 
Ludwig van Beethoven | Klavierquartett Es-Dur WoO 36 Nr. 2

Camille Saint-Saëns | Klavierquartett Nr.1 E-Dur
Johannes Brahms | Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26


Auch in diesem Konzert überraschen wir unsere Besucher mit zwei Stücken, die man ganz selten auf den Programmen findet:  Beethovens Frühwerk WoO 36/2 und Saint-Saëns’ erstem Beitrag zu dieser Gattung in E-Dur.
Saint-Saëns war ein Wunderkind, wie Mozart hoch begabt; mit drei Jahren konnte er fließend lesen und mit sechs entstanden beachtliche Kompositionen. 
Abgeschlossen wird der Konzertabend mit dem Klavierquartett A-Dur op. 26 von Johannes Brahms – ein reifes, großes  Kammermusikwerk (50 Minuten Dauer) mit melancholisch-schmerzlichem Adagio und einem ungarisch gefärbten furiosen Finale.
Die Mitglieder des Ensembles gehören zu den renommiertesten Kräften der internationalen Kammermusikszene.

9. Konzerttermin

Freitag, 21. Mai 2021

16:30 Uhr | 20:00 Uhr

Christoph Prégardien Tenor

Franziska Hölscher Violine

Jens Peter Maintz Violoncello

Daniel Heide Klavier 


Ludwig van Beethoven | Kammermusikwerke und "Schottische Lieder" (Auswahl) für Tenor und Klaviertrio
Franz Schubert
| Kammermusikwerke und ausgewählte Lieder

 

An diesem Abend hören Sie einige der selten aufgeführten schottischen Volkslieder mit Klaviertrio-Begleitung von Beethoven und eine Auswahl von Schubert-Liedern, gesungen von Christoph Prégardien, einem der führenden deutschen Liedinterpreten, der zum zweiten Mal bei uns im Palatin zu hören ist.
Das kammermusikalisch reichhaltige Programm enthält weiter das Notturno Es-Dur D 897 von Schubert, Beethovens Gassenhauer-Trio B-Dur op.11 und seine Cellosonate C-Dur op.102/1.
Mit Franziska Hölscher, Jens Peter Maintz und Daniel Heide ist auch der instrumentale Part namhaft besetzt.

€ 28

! geplant am Samstag 05.06.21 !

(ursprünglich 3. Konzerttermin)

Tchalik Quartett

(aus Fontenay-aux-Roses)
 

Ludwig van Beethoven | Streichquartett A-Dur op. 18 Nr. 5

Reynaldo Hahn | Streichquartett Nr. 2 F-Dur

Camille Saint-Saëns | Streichquartett Nr. 2 G-Dur op. 153

in Zusammenarbeit mit dem SWR


Ursprünglich geplant als 3. Konzerttermin am 08.11.2020. Die Anmeldung und Eintrittskarten vom November 2020 behalten ihre Gültigkeit!

Die vier Geschwister kommen aus unserer Partnerstadt Fontenay-aux-Roses und sind auf dem besten Weg, eine große Karriere zu machen. Schon beim Bodenseefestival im Mai 2019 hat der SWR ihr Konzert übertragen, beim Heidelberger Frühling haben wir sie überzeugend erlebt. Was lag also näher, als sie einzuladen, hier in Wiesloch mit einem Konzert einen kulturellen Beitrag zur Festigung unserer Städtepartnerschaft zu leisten.
Und auch dieses Konzert hat der SWR aus unserer Jubiläumssaison für eine weitere Aufnahme ausgewählt. Sicher auch deshalb, weil die jungen Musiker neugierig sind und selten aufgeführte Werke von Reynaldo Hahn und Camille Saint-Saëns im Gepäck haben.

Das Quatuor Tchalik fällt wohl schon deshalb ins Auge, weil es aus vier Geschwistern besteht. Aufgewachsen in einer russisch-französischen Familie, in der Musik eine wichtige Rolle spielt, musizierten sie seit frühester Kindheit zusammen. Dieser innige Kontakt mit Kammermusik hat den vier jungen Musikern erlaubt, einen natürlichen Stil, eine gemeinsame Atmung und eine außergewöhnliche künstlerische Symbiose zu entwickeln.  
(Aus dem Programm des Bodenseefestivals)

€ 20

! neuer Termin wird gesucht !

(ursprünglich 7. Konzerttermin) 

Bläser-Ensemble Zefiro

Alfredo Bernardini Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart | Serenade in B-Dur „Gran Partita“ KV 361/370a für 12 Bläser und Kontrabass
Wolfgang Amadeus Mozart | Ausschnitte aus „Le nozze di Figaro“ KV 492 (arr. von Alfredo Bernardini) für 12 Bläser und Kontrabass 


Ganz große Werke von Mozart stehen bei diesem Konzert auf dem Programm. Über die Serenade B-Dur „Gran Partita“ KV 361 für 12 Bläser und Kontrabass sagte Simon Rattle anlässlich eines Konzerts am 4. Juni 2020 in München : „This is one of the greatest pieces ever written, it has to be on anybodies list of the 20 greatest pieces”. Das Werk mit sieben Sätzen und 40 Minuten Dauer zeigt Mozarts überragende Meisterschaft, den Instrumenten ihre spezifische Farbigkeit und Klangfülle zu entlocken.
Im zweiten Teil des Konzerts erklingt in einer eigenen Bearbeitung von Ensembleleiter Bernardini eine Suite über Themen aus „Le nozze di Figaro“ in der zur Mozart-Zeit sehr populären Besetzung für „Harmoniemusik“.

Verschaffen Sie sich einen Eindruck dieses außergewöhnlichen Bläserklangs:
Gran Partita - 1: Largo, molto allegro
Gran Partita - 3: Adagio

Zurückliegende Konzerte der Saison 2020/21


1. Konzerttermin

Samstag 19. September 2020

16:30 Uhr | 20.00 Uhr

Mariam Batsashvili Klavier

Maurice Ravel | Sonatine 

Sigismund Thalberg | Grand caprice sur des motifs de La Sonnambula op. 46 

Robert Schumann | Fantasiestücke op. 12
Franz Liszt | Valse de l‘opéra Faust de Gounod S. 407 


Mariam Batsashvili, 1993 in Tiflis geboren, hat eine unglaubliche internationale Karriere hingelegt, seitdem sie als 21-jährige 2014 den 10. Franz Liszt Klavierwettbewerb in Utrecht gewann. Die Juroren nannten sie schlicht eine „vollendete Künstlerin“. 2015 erhielt sie den Arturo Benedetti Michelangeli Preis. Die European Concert Hall Organisation schickte sie in der Saison 2016/17 als „Rising Star“ auf Tournee durch alle bedeutenden Konzerthäuser Europas, danach folgte die Wahl zum „BBC New Generation Artist“ mit Auftritten bei den großen Festivals und Konzerthäusern Großbritanniens. Inzwischen kann sie auf Gastspiele in Zürich, der Londoner Wigmore Hall und den Philharmonien St. Petersburg und Berlin  zurückblicken. Recital-Tourneen führten sie u.a. nach Mexiko und in die USA. 
Die Georgierin begann ihr Studium in ihrer Heimatstadt Tiflis, kam dann nach Deutschland, um an der Weimarer Franz Liszt Musikhochschule bei Grigory Gruzman ihre Ausbildung fortzusetzen. Mit 18 Jahren gewann sie dort den Franz Liszt  Wettbewerb für junge Pianisten.
Für ihr Recital im Palatin wählte sie César Francks Prélude, Fugue et Variation op.18, Robert Schumanns Fantasiestücke op.12, aber sie wird uns auch mit virtuosen Werken überraschen, die man nicht oft in Programmen findet: Thalbergs Caprice op. 46 und Liszts Valse de l’opéra Faust.

€ 20

2. Konzerttermin

Sonntag 11. Oktober 2020
16:30 Uhr | 20.00 Uhr

Tianwa Yang Violine

Nicholas Rimmer Klavier

Sergej Prokofjew | Sonate Nr.1 f-Moll op. 80

Ludwig van Beethoven | Sonate A-Dur op. 47 (Kreutzersonate)

 

Nach ihrem fulminanten Erfolg in der vergangenen Saison mit riesigem Beifall im Staufersaal des Palatin haben wir die beiden Künstler für ein weiteres Konzert eingeladen. 
Vor einem Jahr spielten sie Schubert, Mozart, Antheil, Pärt und Ravel. 
Diesmal spannen sie den Bogen von Bachs f -Moll-Sonate zu Prokofjews 1. Sonate und Beethovens Kreutzersonate. Es ist großes, gehaltvolles Programm, in dem wir wieder die Musikalität und stilistische Sicherheit der beiden Künstler bewundern werden, gepaart mit natürlicher Virtuosität und tiefer Durchdringung der gespielten Werke.

€ 20

Das Konzert wird in die Saison 2021/22 aufgenommen!

Ursprünglich geplant als 4. Konzerttermin am
Sonntag 06. Dezember 2020
17:00 Uhr | 20.00 Uhr

La Cetra Barockorchester Basel

Andrea Marcon Leitung


Johann Sebastian Bach
| 1. Ouverture (Orchestersuite) C-Dur BWV 1066
Antonio Vivaldi | Konzert für 2 Violoncelli g-Moll RV 531
Antonio Vivaldi | Konzert für 2 Oboen d-Moll RV 535
Antonio Vivaldi | Konzert für 4 Violinen h-Moll RV 580
Francesco M. Veracini | Ouverture Nr. 6 g-Moll für 2 Oboen, Fagott, Streicher und B.c.
 
Die Musiker des La Cetra Barockorchester Basel sind jung, dynamisch und hungrig auf exzellente Barockmusik.
Seit 2009 unter der Leitung des berühmten italienischen Dirigenten, Organisten und Cembalisten Andrea Marcon, bringen die Musiker vorweihnachtlichen Glanz in unseren Staufersaal, mit strahlender Besetzung - Oboen, Fagott, Pauke - und einem Streicherkörper mit edlem, zauberhaftem Klang.

Die Konzerte wurden abgesagt!
Ursprünglich geplant als 5. Konzerttermin am
Montag 11. Januar 2021
17:00 Uhr | 20.00 Uhr

Bundesjugendorchester

Christian Tetzlaff Violine

Francesco Angelico Leitung


Antonin Dvorák
| "Karneval" Konzertouvertüre op. 92
Josef Suk
| Fantasie für Violine und Orchester g-Moll op. 24
Dmitri Schostakowitsch | Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

 

In diesem elften Konzert des BJO im Palatin Wiesloch wird das Orchester geleitet von dem in Sizilien geborenen Dirigenten Francesco Angelico. Er absolvierte ein Violoncello-Studium, bevor er sich passioniert dem Dirigieren zuwandte. Seit 2009 ist er Chefdirigent des Hessischen Staatsorchesters Kassel, 2011 gewann er den hoch dotierten Deutschen Dirigentenpreis.
Solist des Abends in der selten aufgeführten einsätzigen Fantasie für Violine und Orchester von Josef Suk ist einer der besten Musiker Deutschlands, der Geiger Christian Tetzlaff, der zum dritten Mal bei uns im Staufersaal zu hören ist.

Die Konzerte wurden abgesagt!
Ursprünglich geplant als 6. Konzerttermin am
Freitag 12. Februar 2021
17:30 Uhr | 20.30 Uhr

SWR Symphonieorchester Stuttgart

Agnès Clément Harfe 

Joseph Bastian Leitung 


André Jolivet
| Concertino für Harfe und Orchester
Robert Schumann | Sinfonie Nr.1 B-Dur op. 38 (Frühlingssinfonie)

 

Die Kunstfreunde sind dankbar, dass das viel beschäftigte SWR Orchester unser 60jähriges Jubiläum mit einem Gastspiel beehrt.
Der deutsch-französische Dirigent Joseph Bastian hat zwei besonders schöne Werke mit französischem Flair im Gepäck. Dabei begegnen Sie in Jolivets Concertino für Harfe und Orchester der vielfach ausgezeichneten Harfenistin Agnès Clément, die 2016 den 1. Preis des ARD-Wettbewerbs gewinnen konnte.
Schumanns Sinfonie Nr.1 B-Dur – in einem Schaffensrausch im Januar 1841 in vier Tagen komponiert – verströmt alles „was zum Frühling gehört“ (Schumann). Die poetische Anregung fand Schumann in Schuberts großer C-Dur Sinfonie, die er bei dessen Bruder Ferdinand in einer Truhe entdeckte, darüber hinaus in einem Gedicht von Adolf Böttger: „O wende, wende deinen Lauf / im Tale blüht der Frühling auf“.

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Konzertbeginn

Beginn der Früh- und Spätvorstellung entsprechend der Angaben beim jeweiligen Konzert


Stand März 2021
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